Bei der Osteopathie handelt es sich um eine manuelle Behandlungsmethode, bei der mit Hilfe des Tastsinns der Hände feinste Blockaden der Gelenke, Knochen, Faszien oder Organen festgestellt und therapiert werden können. Es ist eine ideale Ergänzung zur klinischen Lahmheitsuntersuchung und –behandlung, vor allem bei geringgradigen Bewegungsstörungen, bei denen diagnostische Anästhesien aufgrund der nur schwachen Ausprägung von Symptomen nicht möglich sind oder keine befriedigenden Ergebnisse erbringen. Bei diesen Erkrankungen sind röntgenologisch oder sonografisch i.d.R. keine pathologischen Befunde zu erheben. Hier sind mit der osteopathischen Behandlung gute Erfolge zu erzielen. Auch bei Headshaking, chronischem Husten, rezidivierenden Koliken oder Ähnlichem kann die osteopathische Behandlung Erfolge erzielen. Die Behandlung erfolgt am unsedierten Pferd in der Box i.d.R. ohne Fixierung des Pferdes. Das Pferd muss bei der Behandlung mitmachen, d.h. eine Manipulation wird immer mit dem Einverständnis des Pferdes erfolgen, es löst die Manipulation selbst aus, in dem es eine entsprechende Bewegung zur Lösung der Blockade macht, nachdem der Therapeut es in die Richtung der Lösung geführt hat.

Eine sanfte Behandlung, die die Patienten gut tolerieren.